SONSTIGES - Hochsee-Segeln


Friedhelm Warnecke


Die 17. Geschwaderfahrt führt uns vom 28.08. bis zum 04.09.2010 in die dänische Südsee.

Die Regatta hat - wie erwartet - der Kommodore Friedhelm Warnecke gewonnen.

Geschwaderfahrt 2009

Alle Teilnehmer sind wohlbehalten zurückgekehrt und verbrachten ereignisreiche Tage an Bord der Segelyachten.

Wir segelten in Kroatien ab Punat  in der Zeit vom 29.08. bis zum 05.09.2009. 


Die Landschaft

Badespaß auf hoher See

Unter Segeln

Die Mannschaft

Geschwaderfahrt 2008

Die Geschwaderfahrt 2008 fand in der letzten Woche der Sommerferien in der Zeit vom 09. bis 15. August 2008 statt. Wir befuhren die Boddengewässer rund Rügen. 


Geschwaderfahrt 2007

Die Geschwaderfahrt 2007 führte uns vom 01.09.2007 bis zum 08.09.2007 ins ionische Meer nach Griechenland. Wir übernahmen die Schiffe in der Marina Gouvia auf Korfu vom Eigner Sun Charter. 

Geschwaderfahrt 2006

Am Sonntag, 3.September flogen wir mit hlx von Hannover nach Dubrovnik und segelten eine Woche in Süddalmatiens. Die Inseln Mljet, Lastovo, Korcula und Sipan waren unsere Ziele. 

Geschwaderfahrt 2006

Das Seegebiet

Die Teilnehmer

Die Boote

Die Geschwaderfahrt 2006 führte uns nach Süddalmatien. Helge und Werner Schmidt haben die Bilder für die Dia-Schau übermittelt.


Harald Teichelmann, Segelschüler 2005, biete seine Yacht zum Chartern an unter:
www.ostseecharter24.de


Unser Kommodore berichtet über die 12. Geschwaderfahrt 2005 wie folgt:

"Sonne, Strand und „Gota Fria“

-Nachlese zur Geschwaderfahrt 2005 rund Mallorca-

 Der Auftakt war viel versprechend – Treffen am Flughafen Hannover, einchecken und pünktlich abheben. Der Chef de Cabine überbrachte den drei Crews die besten Grüße der Hapag-Lloyd-Geschäftsführung. Palma empfing uns mit schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Komfortabel: Die „Linie 1“ verbindet seit kurzem Flughafen und Fährterminal mit klimatisiertem Linienbus – so lässt sich auch der Yachthafen „Club de Mar“ komfortabel und preiswert erreichen. Und da auch die drei bei „Yates Alemanes“ gecharterten Bavaria-Yachten übergabefertig waren, verlief der Rest des Samstags routinemäßig: Formalitäten erledigen, Kojen einrichten, Lebensmittel und Getränke bunkern, auslaufen zum Probeschlag und Manövertraining in die Bucht von Palma. Zum Auftakt ein Anlieger bis nach El Arenal und wieder zurück nach Palma, auch wenn bei fünf Windstärken nicht jedes Manöver auf Anhieb perfekt gefahren wurde. Abends zieht es uns zu den Tapas-Bars in Palmas Altstadt.

Der Sonntag beginnt mit Sonne und schwach umlaufenden Winden. El Arenal wird nicht wieder nach schon einer Stunde passiert; am frühen Nachmittag umrunden wir mit schlagenden Segeln und Motorunterstützung das Cabo Blanc. Der Hafen von Sa Rapita wird aber bei nun etwas kräftigerer Brise (jedes Kap hat halt seinen eigenen Wind) so rechtzeitig erreicht, das der Strand von Es Trenc – zu Fuß oder per Dinghi - für ein ausgedehntes Badevergnügen besucht werden kann. „Sa Cantina“, das früher bei Seglern und Einheimischen sehr beliebte Marina-Freiluftrestaurant, hat sich leider zum reinen Barbetrieb gewandelt und so müssen wir abends mit dem Clubrestaurant (Note drei bis vier) zufrieden sein.

Karibische Gefühle weckt am Montag die Umrundung von Punta Salinas - azurblaues kristallklares Wasser, bester Ankergrund und nur leichter Seegang. Da fällt es schwer, die Fahrt auf unser Tagesziel Porto Cristo fortzusetzen. Kreuzen bei schwachem Wind ist angesagt. Zuerst weit draußen, am Nachmittag hilft uns die Thermik dicht unter Land, den Club Nautic Porto Cristo nach einem ausgedehnten Badestopp in der Cala Mondrago anzusteuern. Abends gönnen wir uns den langen Fußmarsch um den Hafenschlauch herum in den Ort hinein und genießen den Blick über den Hafen in einem der Fischrestaurants.

Der Dienstag begrüßt uns mit einer Überraschung: mit dem Ablegen springt der für den Tag vorhergesagte Wind aus Süden plötzlich um und steht uns fortan auf unserem Nordkurs direkt auf die Nase. So wird es schwer, das angedachte Tagesziel, die Bucht von Alcudia zu erreichen. Dennoch lassen wir in der Cala Molto im Nordostzipfel der Insel die Grundeisen für unseren Badestopp und die obligatorische Kaffeepause fallen. Eine weise Entscheidung, denn mit der Zeit ziehen sich im Nordwesten immer dunklere Wolken zusammen – ein Gewitter kündigt sich an. Die Entscheidung: Anker auf und zurück in den Hafen von Cala Ratjada. Inzwischen hat es am Cabo de Pera stark aufgebrist und binnen Minuten baut sich ordentlicher Seegang aus Nordwesten auf. In der Landabdeckung von Cala Ratjada wird es ruhiger, dafür stehen nun grellgrüne Blitze sekundenlang am Himmel. Zum guten Schluss liegen die drei Yachten im 6er-Päckchen hinter der langen Hafenmole vertäut – eine zuletzt aus der Bucht von Alcudia in das Päckchen einlaufende Damencrew berichtet von taubeneiergroßen Hagelkörnern.

Die Wettervorhersage für den Mittwoch verheißt nichts Gutes – gegen Abend wird Starkwind aus Südost mit Böen bis 9 Bft. erwartet. Das lässt für den ohnehin nicht besonders komfortablen Hafen von Cala Ratjada ordentlichen Schwell erwarten. Da die Distanz für die Umrundung der Insel jetzt ohnehin zu groß geworden ist, laufen wir am Vormittag bei absoluter Flaute mit Kurs Süden an der Küste entlang. Erst nach einer Stunde macht es Sinn, die Segel zu setzen. Doch dann wird es heftig: Über Land zieht aus Südwesten ein erneutes Unwetter auf, Reffen ist angesagt, Automatikwesten anziehen und Einpicken. Die Wetterfront kommt, die Landsicht verschwindet und der Windmesser klettert in Böen auf 40 Knoten. Dazu ein heftiger Wolkenbruch – „Gota fria“ nennen die Mallorquiner diese schwer vorhersagbare Lage mit lokalen Unwettern im Spätsommer.  Das Barometer steht wie festgenagelt bei 1008 hPa und es bläst aus allen Rohren. Wolfgang Gebhard bringt seine 32-ft. Bavaria mit angeknicktem Großbaum nach Pto. Cristo, bei „Mannin“ (Rainer Kosowski) rauscht beim Einlaufen in den selben Hafen die Reffleine aus der Trommel und auf unserer „Shangri La“ blockiert das Rollreff, was uns schließlich ein paar Quadratmeter Segeltuch kostet –shit happens. Mit nacktem Rigg laufen wir nur „unter Sprayhood“ mit  7 Knoten Fahrt nach Cala Ratjada zurück und gehen im Windschatten eines Fischkutters längsseits. Der abendliche Wetterbericht verkündet „kein Sturm- oder Starkwind“ – 2 Stunden später kachelt es erneut mit 30 Knoten in den Hafen hinein. Donnerstag früh geht noch einmal ein Gewittersturm über den Hafen, dann beruhigt sich das Wetter zusehends. Unter Motor läuft unsere „Shangri-La“ südwärts ins bestens geschützte Porto Colom, während die beiden anderen Schiffe noch einmal in Sa Rapita anlegen. 

Als wäre nichts gewesen, begrüßt uns der Freitag als letzter Segeltag wieder mit strahlendem Sonnenschein und Fast-Flaute. Mit der Nachmittagsthermik in der Bucht von Palma lassen sich sogar noch einmal die Segel hochziehen. Pünktlich um 17.00 Uhr liegen alle Yachten wieder fest am Steg des Club de Mar. Den Samstag nutzen wir für einen ausgedehnten Mietwagen-Ausflug nach Pto. de Soller und entlang der Westküste. Gern hätten wir die bei günstiger Wetterlage auch von der Wasserseite erlebt – hier waren in der unruhigen Woche aber sogar Windhosen aufs Meer hinausgezogen."


Stürmisches Mallorca


Alle Teilnehmer der Geschwaderfahrt 2005 sind wohlbehalten zurückgekehrt und haben viel erlebt. Darüber wird der Kommodore demnächst berichten. Die Regatta um den Wanderpokal des SCS ´78 hat Skipper Rainer Kosowski mit seiner Crew Werner Schmidt, Kai Kosowski und Helge Schmidt gewonnen auf der Bavaria 38 "Manim".Das erste Bild zeigt die Siegercrew mit ihrem "schottischen Engel", der die  bekannte Hilfsbereitschaft unter Seglern bestätigte.


Begegnungen

 


Zwischenstopp


Regatta-Pause


Erholung


Koje oder Suite?


Die Sieger

 

12. Geschwaderfahrt „rund Mallorca“ vom 03. - 10.09.2005

 I. Programm 

Samstag, 3. September
Morgens Flug Hannover – Palma de Mallorca mit HLX oder HLF. Taxi-Transfer zum Club de Mar. Einchecken und Übernahme der Schiffe. Bunkern nach Einkauf im nahe gelegenen Centro Porto Pi.  Probeschlag mit Sicherheitstraining in der Bucht von Palma. Abends Landgang; ggf. Stadionbesuch beim Real Club Deportivo (Primera Division.).

Sonntag, 4.September
Nachdem wir uns von der Gunst der Winde überzeugt und Gott Rasmus gehuldigt haben, segeln wir mit einigem Abstand zum „Ballermann“ nach SO zum maritimen Nationalpark Cabrera-Archipel. Dort übernachten wir mit Genehmigung im Naturhafen Puerto de Cabrera an einer der ausgelegten Ankerbojen.

Montag, 5. September
Entlang der Ostküste geht es nach Porto Cristo. Den Abend verbringen wir in einem der Fischrestaurants über dem Hafen.

Dienstag, 6.September
Heute geht es an den hohen Felsen von Cabo Pera und Cabo Farrutx vorbei in die Bucht von Alcudia oder weiter in die Bucht von Pollenca. Das genaue Ziel legen wir nach aktueller Wetterlage fest.

Mittwoch, 7. September
 
Regatta: Wir umrunden das Cabo de Formentor (möglichst unter Segeln) und laufen die Nordwestküste entlang zum dort einzigen sicheren Hafen Puerto de Soller. Ankern im Naturhafen und Landgang mit dem Beiboot.

Donnerstag, 8. September
Von Pto. de Soller weiter an der wildromantischen Westküste entlang bis zur Isla Dragonera. Bei ruhigem Wetter ankern wir über Nacht in der Bucht von Sant Elm; alternativ werden Pto. de Andraitx  oder Sta. Ponca angelaufen.

Freitag, 9. September
Letzter Schlag in den Yachthafen des Club de Mar in Palma. Nach Badestopp Ankunft am Nachmittag.

Klar Schiff und landfein machen, auschecken, und ins Nachtleben von Palma eintauchen.

Samstag, 10. September
8.00 Uhr räumen der Schiffe. Frühstück im Club de Mar. Anschließend Inselerkundung mit dem Mietwagen. Am späten Abend Rückflug nach Hannover. Optional: Hotelübernachtung und Rückflug am Sonntag.

Änderungen vorbehalten!    

 

II. Weitere Informationen

 Seekarten: z.B. Sportbootkartensatz Balearen aus dem NV-Verlag 

Literatur: Bernhard Bartholmes, Balearen, (Edition Maritim) 

Gerd Radspieler, Balearen, Häfen und Ankerplätze (Delius-Klasing; sehr detailliert, aber leider nicht mehr ganz aktuell).


 

Friedhelm Warnecke berichtet über die 11. Geschwaderfahrt des SCS 78:

"Geschwaderfahrt des Segelclub Sarstedt e.V.

Die 11. Geschwaderfahrt des SCS 78 führte 20 Teilnehmer in die Gewässer der türkischen Ägäis. Nach einem angenehmen Flug von Hannover nach Bodrum-Milas und kurzem Bustransfer zur Marina Bodrum konnten am späten Nachmittag des 2. September am Stützpunkt der Frankonia-Yachtcharter fünf  Bavaria-Yachten übernommen werden, die für die folgende Woche ein technisch perfektes und bestens gepflegtes Zuhause der Segler sein sollte. Der abendliche Landgang in Bodrum vermittelte erste Eindrücke einer quirligen Stadt, deren Erscheinung von der imposanten Silhouette der Kreuzritterburg St. Peter, dem ausgedehnten Basar und dem Hafen mit dutzenden von traditionell gebauten Holzschiffen (Gulets) geprägt wird.

 Der erste Segeltag ließ nach der Wettervorhersage eher flaue Winde erwarten. Statt wie geplant zuerst nach Norden zu segeln, wird ein südlicher Kurs abgesteckt, der zunächst auch von einer kräftigen Brise von den Hängen der griechischen Insel Kos unterstützt wird.

Doch bereits nach kurzer Zeit schläft der Wind für den Rest des Tages ein. Der kleine Hafen von Palamut Bükü an der Südküste der Datca-Halbinsel ist deshalb am späten Freitagnachmittag nur unter Motor zu erreichen. Ein kühles Bad in glasklarem Wasser am ausgedehnten Kiesstrand und das ausgezeichnete Essen in der Hafentaverne lassen diesen eher unbefriedigenden Segeltag dennoch angenehm ausklingen.

 Als nächstes Ziel wird der antike Galeerenhafen von Knidos angesteuert. Waren die morgendlichen Winde noch eher flau gewesen, so reizt der dann aufkommende kräftige Westwind zunächst zu einem langen Schlag Richtung Nisiros, der griechischen Vulkaninsel im Dodekanes. Am Nachmittag geht es dann in Knidos vor Anker; Baden und Faulenzen folgen dem Segelspaß. Pünktlich zum Sonnenuntergang und Abendessen kacheln harte Fallböen aus wechselnden Richtungen in den Hafen hinein, Anker brechen aus und diverse Yachten und Gulets gehen auf Drift. Gegen Mitternacht sind alle Schiffe wieder sicher verankert; weil der böige Wind aber nur für kurze Zeit nachlässt, wird es für die Ankerwachen eine ziemlich unruhige Nacht.

 Der Sonntag soll uns bei zunächst stabilem Wind zunächst Richtung Kos und anschließend tief in den Gökova-Golf hineinführen. Leider schläft der Wind bald ein, sodass ein großer Teil der stark von Berufsschifffahrt frequentierten Meerenge zwischen Kos und dem türkischen Festland unter Motor befahren werden muss. Erst am Nachmittag frischt es wieder auf und der einsam gelegene Fähr- und Fischereihafen Körmen Limani kann mit Vollzeugbrise erreicht werden. Viel Platz im Hafen; neben der Autofähre, die Bodrum mit der Datca-Halbinsel verbindet, finden sich bis Sonnenuntergang noch etwa ein Dutzend Yachten ein. Dazu glasklares Wasser (selbst im Hafenbecken) und ein ausgedehnter Naturstrand sowie ein freundliches Hafenrestaurant.

 Zum Frühstück verwöhnt uns der Wirt noch mit frischgebackenem Brot (im Trinkgeld des Vorabends inbegriffen), dann ist Aufbruch angesagt, um zum Scheitel des Gökova-Golfs vorzudringen, der von Bodrum aus über 50 Seemeilen weit nach Osten reicht. Wieder begleiten uns flaue Winde, die aber im Laufe des Montags stetig zunehmen und auch bis zum Törnende nicht wieder einschlafen sollen. Am Abend machen wir am Steg der Marti-Marina in der von Wald umgebenen und bestens geschützten Karaca-Bucht fest.

 Am folgenden Morgen steht zunächst ein Besuch der sagenumwobenen Kleopatrainsel auf dem Programm. Hier soll Marc Anton seine Flitterwochen mit Kleopatra verbracht haben; den Sand hat er für seine Angebetete auf Kamelrücken eigens aus Nordafrika herbeischaffen lassen. Nach Verlassen der Hafenbucht empfängt uns ein freundlicher Westwind und die drei Seemeilen entfernte Ankerbucht ist schnell erreicht. Wir registrieren, dass der Kleopatrastrand der Größe nach für das zweisame Vergnügen voll ausgereicht haben mag; nachdem mehrere Gulets ihre touristische Fracht entladen haben, erscheint er allerdings doch eher winzig und überlaufen. Der eigene Landgang zum Strand und zu den Ruinen des alten Kedreai scheitert dann allerdings am kurzfristigen Streiken der Außenborder, was der Crew der "Malou" zu einem ausgedehnten Paddelvergnügen verhilft.

Am Nachmittag steht uns dann der Wind aus Westen mit fünf Beaufort direkt auf die Nase. Vorankommen ist nur mit langen Kreuzschlägen möglich und bei Sonnenuntergang ist das als Ansteuerungspunkt dienende Kohlekraftwerk von Ören noch lange nicht erreicht. Die spät gestartete "Malou" verzieht sich in eine bewaldete Ankerbucht; "Baydeniz" und "Brigitte" machen am Restaurantsteg des "Mary Rose" in der Bucht von Cökertme fest. Fangfrischer Fisch ist die Belohnung für einige unbequeme Stunden auf der hohen Kante. Am nächsten Morgen treffen sich die drei Schiffe zum gemeinsamen türkischen Frühstück bei Mary Rose.

 Der letzte Schlag von Cökertme nach Bodrum sollte eigentlich bis zum Mittwochnachmittag problemlos zu schaffen sein. Der Wind steht inzwischen aber mit bis zu sechs Bft. genau gegenan und es hat sich eine bockige Welle aufgebaut. So sind je nach Gusto mehr oder weniger lange Kreuzschläge in dem hier 14 Seemeilen breiten Gewässer gefragt und die Crews werden noch einmal voll gefordert. Gegen 19.00 Uhr liegt dann aber auch die "Brigitte" als letzte Yacht wieder am Steg der Marina Bodrum. Nach einer kurzen Nacht in der inzwischen gar nicht mehr so heißen Stadt geht es morgens um 5.00 Uhr mit zwei Transferbussen zum Flughafen. Unser SunExpress-Flug landet pünktlich um 9.45 Uhr in Hannover.

Fazit:  

An sechs Segeltagen wurden  insgesamt rund 180 Seemeilen zurückgelegt. Beeindruckend waren die abwechslungsreiche Landschaft rund um den Gökova-Golf und die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft in diesem noch nicht vom Massentourismus entdeckten Segelrevier. Versorgungsprobleme mit Strom und Wasser gab es nie; bei Bedarf wurde schnell eine fliegende Installation gelegt. Gutes Essen in den kleinen Restaurants gibt es zu ausgesprochen günstigen Preisen; den (nicht ganz billigen) türkischen Rotwein muss man einfach dazu getrunken haben. Hafengelder sind eher niedrig; in der Marti-Marina Karaca waren allerdings je nach Schiffsgröße zwischen 30 und 40 Euro für die Nacht fällig.

Die von uns bei Frankonia-Yachtcharter gecharterten Bavarias sind top-gepflegt und bestens ausgestattet. Besonderes Lob gilt der Betreuung durch den Frankonia-Stützpunktleiter Josef "Pepi" Valenta. 

Regatta:  

Sieger der Regatta um den Pokal des Ehrenvorsitzenden wurde die Crew der "Malou" (Skipper Rainer Kosowski) vor der "Baydeniz" (Walter Bootsmann) und der "Brigitte" (Friedhelm Warnecke). "Maroubi" und "Kind of Magic" kamen wegen fehlerhafter Navigation nicht in die Wertung. Neben seglerischem Können (wie Kreuzen vor dem Wind, Ankersuchen und -verstecken in Knidos bei Nacht und Dinghi-Rudern) war auch wieder einiges Wissen um Land und Leute des befahrenen Reviers gefordert; hier hatte die Crew der "Malou" eindeutig die Nase vorn."

 


Das bereiste Seegebiet


Die Geschwaderfahrten des SCS ´78 im Überblick

Jahr Yachten Teilnehmer Revier Regattasieger "Yacht"
1994 6 / Feeling 27 Personen Ostsee ab/an Rostock H. Hoffmann "Song of Joy"
1995 6 / Sun Odyssey 32 Personen Ostsee ab/an Flensburg, rund Fünen H. Hoffmann "Song of Joy"
1996 6 / Sun Odyssey 31 Personen Mallorca, Ostküste U. Henkel "Udstea"
1997 6 / Sun Odyssey 33 Personen Rhodos / Kos H. Rotermund "Ismini"
1998 6 / Sun Odyssey 34 Personen Mallorca, Menorca U. Henkel "Flying Home"
1999 7 / Sun Odyssey 38 Personen Elba-Korsika-Elba M. Engelke "Running Wild"
2000 7 / Bavaria 29 Personen Bornholm D. Mennenga "Lüderitz"
2001 10 / diverse 42 Personen Mallorca-Ibiza-Formentera W. Bootsmann "Caiprinha"
2002 9 /Sun Odyssey 31 Personen Kroatien / Split-Kornaten-Split W. Gebhard "Katharina"
2003 3 / Bavaria 9 Personen Ijsselmeer F. Warnecke "Scholli"
2004 5 / Bavaria 20 Personen Türkei ab Bodrum R. Kosowski "Malou"
2005 3 / Bavaria 11 Personen Mallorca R. Kosowski "Manim"
2006 2 /  Beneteau 7 Personen Kroatien / Süddalmatien F. Warnecke "Friedhelm"