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Unser Sachverständiger - Rolf Hausotto - beantwortet alle Fragen rund um das Congersegeln.
Zum freien Training treffen sich die Conger-Segler und Gäste während der Saison
jeden Mittwoch ab 17:00 Uhr im Clubhaus am Giftener See.



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Die Ursprünge dieses Bootes liegen in Hamburg. Mit Beginn der Kunststoffverarbeitung der Werft Blohm & Voss begann dort eine eigene Jolle zu produzieren: den Conger. Vorbild für dieses Schiff war die amerikanische Jolle 'Hawk'. Dessen Segeleigenschaften konnten aber nicht vollständig überzeugen, so dass mit Uli Libor als Berater die Jolle verändert wurde. So wurde das Rumpfgewicht verändert und die Ruderfläche vergrößert.
Entstanden ist so eine Jolle mit 6 Sitzplätzen und einer Spritzkappe, unter der man auch schlafen kann. Mit 900 Litern Schaumstoff im Rumpf bietet das Schiff auch im gekenterten Zustand für die Mannschaft ausreichende Sicherheitsreserven, um über Wasser zu bleiben.
1965 wurde das Boot der Öffentlichkeit vorgestellt und mit einem großem Werbeaufwand eingeführt. Es erreichte sofort große Verkaufszahlen. Bei Blohm & Voss wurde das Schiff damals in einer Fließbandproduktion in Serie gebaut. Die Klassenvereinigung wurde 1971 gegründet und die Anerkennung als Werftklasse erfolgte schon im gleichen Jahr. 1974 waren bereits 2750 Einheiten gebaut, die im In- und Ausland segelten.
Die Anerkennung zur nationalen Klasse des Deutschen Seglerverbandes erfolgte 1975 und 1977 wurde die erste Meisterschaft auf dem Dümmer ausgetragen. Seitdem werden regelmäßig Meisterschaften ausgesegelt.
Mittlerweile hat die Fa. Fieberglastechnik aus Neu-Wulmsdorf die Herstellerlizenz und somit die Fertigung der Schiffe übernommen.
Quelle: Segler-Zeitung 2/2000Technische Daten:
| Rumpflänge | 5,2 m |
|---|---|
| Rumpfbreite | 1,8 m |
| Tiefgang m/o Schwert | 0,2 m / 1,1 m |
| Rumpfgewicht | 210 kg |
| Masthöhe ü.W. | 7,42 m |
| Segelfläche m. Genua | ca. 16,64 qm |
| Material | GFK massiv |